Schweiz Tourismus

Lebendige Traditionen

Seit jeher pflegen Schweizerinnen und Schweizer am liebsten ihre eigenen, lokalen Bräuche – und bescheren dem Land auf diese Weise eine enorme Reichhaltigkeit an kulturellen Anlässen und lebendigen Traditionen. Um die Vielfalt des Brauchtums zu feiern, stellt Schweiz Tourismus diesen Sommer unter das Motto «Lebendige Traditionen». Jede Spielregion steht für eine bestimmte Tradition:

Weitere Traditionen und Bräuche: www.myswitzerland.com

Region Basel:
Basler Fasnacht

Die «drey scheenschte Dääg», wie sie die Basler nennen, sind auch für Besucherinnen und Besucher ein einzigartiges Erlebnis. Gegen 20'000 aktive Fasnächtler sind während drei Tagen musizierend unterwegs, begleitet von wunderschönen Laternen. Wer Basel kennen lernen will, darf sich die Fasnacht nicht entgehen lassen.

Region Bern/Berner Oberland:
Schwingfeste

Schwingen nennt man den Zweikampf zwischen zwei kräftigen Gestalten, mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen. Dabei messen sich die schweizweit bekannten Bösen (die besten Schwinger) an kleineren und grösseren Schwingfesten.

Region Fribourg:
Alpabzug Charmey

Der Alpabzug wird vielerorts gefeiert, selten aber so üppig und ausgelassen wie im freiburgischen Charmey. Immer am letzten Samstag im September findet der Alpabzug statt, der ein kunterbuntes Stück gelebte Tradition sowie authentisches Brauchtum ist.

Region Genf/Kanton Waadt:
Wiege der Uhrmacherkunst

Genf ist seit über vier Jahrhunderten eine Uhrmacherstadt. Alles erinnert hier an dieses wunderbare, unaufhörlich erneuerte, immer beneidete aber nie erreichte Erbe. Tradition, Savoir-Faire und Innovation sind heute Symbolbegriffe für die Stadt Genf.

Region Luzern-Vierwaldstättersee:
Fahnenschwingen

Das Fahnenschwingen gehört zu den ältesten Nationalsportarten der Schweiz. Wie das Schwingen oder Jodeln wird diese Kunst vor allem an traditionellen Volksfesten vorgeführt.

Region Ostschweiz/Graubünden:
Stubete im Appenzellerland

«En Brommbass, e Giige, e Hackbrett...» und einen Tanzboden dazu – mehr brauchen die Appenzeller nicht, um bis in die Morgenstunden ausgelassen zu feiern. Der schöne Brauch der Stubete, wie sie das ungezwungene Treffen von Volksmusikanten nennen, ist bis heute sehr lebendig.

Region Tessin (Grotto Pozzasc):
Tessiner Ambiente pur im Grotto

Oben im Valle Lavizzara befindet sich diese alte Mühle an einsamer Lage in den Tessiner Alpen. Ein Lokal, das von Einheimischen und Gästen gleichermassen geschätzt wird, sei es der idyllischen Lage wegen, sei es wegen der typischen Spezialitäten. Dazu gehören nicht nur die täglich am Kamin vorbereitete Polenta, sondern auch Wurstwaren und Käse aus der Region.

Region Wallis:
Kuhkämpfe

Diese kleinen, aber starken Kühe haben - mehr als andere - den Instinkt für die hierarchische Ordnung ihrer Tiergattung behalten. So kämpfen sie ab Beginn des Frühjahrs unter sich um die Würde der Königin als Anführerin des Alpaufzugs. Die Kämpfe finden überall dort statt, wo Kühe der Rasse von Herens aufgezogen werden (Zentral-Wallis, Aostatal in Norditalien).

Region Zürich:
Sechseläuten

Das Zürcher Frühjahrsfest hat seinen seltsamen Namen davon bekommen, dass seit dem 14. Jahrhundert im Sommerhalbjahr um sechs Uhr eine Glocke vom Grossmünster den Feierabend verkündete; das erstmalige Läuten dieser Glocke bot den Anlass zu einem kleinen Frühlingsfest.